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RSS-Feeds optimieren

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RSS-Feeds sind oft das ungeliebte Stiefkind einer Website. Sind sie einmal eingerichtet und funktionieren, treten sie schnell in den Hintergrund. Die ganze Aufmerksamkeit gilt dann nur noch dem Frontend der Website, welches ständig optimiert, ausgeschmückt und mit neuen Funktionen bedacht wird.

In der letzten Woche habe ich bei der Entwicklung der iPhone App “SEO Post” viele RSS-Feeds gesichtet. Praktisch ausnahmslos bin ich dabei auf sehr spartanisch gestaltete Feeds “von der Stange” gestoßen (inklusive dem eigenen RSS-Feed von seo-strategie.de).

Diese stiefmütterliche Behandlung des RSS-Feeds ist dabei überhaupt nicht angebracht. Zu einem nicht unerheblichen Teil werden die Inhalte einer Website (zuerst) über einen Feedreader gelesen. Dabei ist es unerheblich, ob man in einem Feed den ganzen Text oder nur eine Kurzfassung anbietet. Beides hat Vor- und Nachteile. In beiden Fällen ist der Feed aber der erste Eindruck. Mit ein paar Minuten Zeitaufwand kann man diesen ersten Eindruck deutlich verbessern.

Feed Validator:
Zuerst sollte man überprüfen, ob der RSS-Feed valide ist. Hierfür kann ich den Feed Validator http://feedvalidator.org/ empfehlen.

Zusätzlicher Content im Feed:
Als zweiten Schritt sollte der RSS-Feed dann mit zusätzlichem Content angereichert werden. Warum das den Feed aufwertet, möchte ich an dem folgenden Beispiel zeigen:



Das Bild zeigt einen Post aus dem RSS-Feed von seo-united.de in der App “SEO Post”. So oder ähnlich sehen viele RSS-Feeds aus, egal ob man sie auf dem iPhone oder z.B. wie auf dem folgenden Bild auf dem PC-Bildschirm mit dem Google Reader liest.


Während die richtige Website mit vielen weiterführenden Informationen und interaktiven Möglichkeiten daherkommt, sieht der Beitrag im RSS-Feed sehr nackt und langweilig aus. Ein Branding gegenüber anderen RSS-Feeds findet nur durch die von “SEO Post” hinzugefügte Anbieterkennung im Titel bzw. den Hinweis “von Gretus” im Google Reader statt. Am Ende des Teasers gibt es nicht einmal einen Link zu dem vollständigen Artikel. Gute Usability, erfolgreiches Branding und vorbildliche Interaktion sehen anders aus.

Um den RSS-Feed zu optimieren bietet sich ein passendes WordPress Plugin an, welches den Feed mit zusätzlichem Content anreichert. Besonders gut gefallen hat mir dabei das Plugin “Ozh’ Better Feed “.


Wie auf dem Screenshot zu erkennen, lassen sich mit dem Plugin komfortabel in wenigen Minuten zusätzliche Informationen zum RSS-Feed hinzufügen, die dann automatisch in allen Posts angezeigt werden.

Beispiele sind:

  • “Weiterlesen”-Link
  • Copyright
  • Autor
  • Name des Blogs
  • Permalink
  • Tags
  • Kategorien
  • Anzahl Kommentare
  • Social-Media-Links
  • usw.

Mit solchen Informationen lassen sich Usability, Branding und Interaktion deutlich erhöhen. Welche Information man hinzufügen möchte, sollte jeder für sich entscheiden.

Liste WordPress-Plugins für RSS-Feeds:
“Ozh’ Better Feed” ist nicht das einzige WordPress-Plugin, das solche Jobs erledigen kann. Zum Schluss daher noch eine Liste mit verschiedenen Plugins:

Sicherlich habt Ihr auch noch einige Ideen, wie man seinen RSS-Feed “pimpen” kann. Ihr könnt Eure Erfahrungen und Tipps gerne in die Kommentare schreiben. Es gibt wahrscheinlich noch viele weitere Möglichkeiten RSS-Feeds zu optimieren. Ich bin gespannt auf Eure Meinung und Best-Practice-Beispiele.

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11 Kommentare zu „RSS-Feeds optimieren“

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von SEO Blogs (DE) und SEO_SEM_SMO_, SEO Post erwähnt. SEO Post sagte: seo-strategie.de: RSS-Feeds optimieren http://goo.gl/fb/BZcr [...]

  2. Andreas sagt:

    Hallo,
    schöne Zusammenfassung. Da sind ein paar brauchbare Tipps dabei, die ich mal ausprobieren werde. Was mir hier noch ein wenig fehlt, ist sowas wie ein digitales Wasserzeichen um Missbrauch von RSS Feeds schneller erfassen zu können. Je besser der (Full)Feed umso interessanter wird er leider auch für AutoBlogs.

    Gruß,
    Andreas

  3. Mißfeldt sagt:

    Super Artikel. Da muss ich mich wirklich mal ransetzen. Danke für die Anregung.
    Gruß, Martin

  4. subseo sagt:

    Sehr interessanter Beitrag. Von einem Fullfeed würde ich zwar auch absehen aber gegen ergänzende Parameter ist sicher nichts einzuwenden.

    greez subseo

  5. hanta sagt:

    ich hatte auch schon “praktikant”als autor im feed

  6. Mirco sagt:

    Klasse Artikel. Ich glaube das wäre wirklich mal einen Überlegung Wert auch für welche die nicht im iPhone App vertreten sind.

    Gruß

    Mirco

  7. Perun sagt:

    Bei mir fliegen kastrierte Feeds direkt aus dem Reader. Ich verfolge mittlerweile mehr als 200 Quellen und alle als Vollfeed. gegen dezente Werbung im Feed habe ich nichts einzuwenden.

  8. [...] lesen: RSS-Feeds optimieren var szu=encodeURIComponent(location.href); var [...]

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